Ein Algorithmus ist eine genaue Anleitung, die Schritt für Schritt zum Ziel führt. Computer brauchen solche Anleitungen. Mit Blöcken kannst du sie ganz einfach selbst bauen.
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten
Algorithmus: eindeutige Schritte in einer festen Reihenfolge, die irgendwann enden.
Drei Bausteine: Sequenz (nacheinander), Verzweigung (wenn, dann) und Wiederholung (Schleife).
Fehlersuche: Fehler im Programm heißen Bugs. Sie zu finden heißt Debugging.
Ein Kochrezept oder eine Wegbeschreibung sind Algorithmen aus dem Alltag. Für einen Computer muss die Anleitung aber ganz genau sein. Er macht nur, was dasteht.
| Eigenschaft | Bedeutung |
|---|---|
| eindeutig | Jeder Schritt ist klar, es gibt keine Wahlmöglichkeit ohne Regel. |
| ausführbar | Jeder Schritt lässt sich wirklich ausführen. |
| endlich | Die Anleitung ist endlich lang und endet irgendwann. |
| allgemein | Sie löst nicht nur einen Fall, sondern eine ganze Art von Aufgaben. |
| Baustein | Was passiert | Beispiel als Block |
|---|---|---|
| Sequenz | Anweisungen werden nacheinander ausgeführt. | gehe 10 Schritte, drehe dich um 90 Grad |
| Verzweigung | Je nach Bedingung passiert etwas anderes. | wenn Ampel rot, dann warte, sonst gehe |
| Wiederholung (Schleife) | Anweisungen werden mehrmals ausgeführt. | wiederhole 4-mal: gehe 50 Schritte, drehe dich um 90 Grad |
Eine Variable ist ein Speicherplatz mit Namen, zum Beispiel „Punkte“. Ihr Wert kann sich ändern, etwa wenn du einen Punkt bekommst.
Mit Blockprogrammen wie Scratch steckst du solche Bausteine wie Puzzleteile zusammen. Später schreibt man Programme als Text, zum Beispiel in Python.
Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Zahlen ohne Einheit, Wörter in normaler Rechtschreibung.