Künstliche Intelligenz (KI) steckt in Sprachassistenten, Übersetzern und Chatbots. Sie wirkt manchmal schlau, funktioniert aber ganz anders als ein Mensch. Hier lernst du, wie KI lernt und wo ihre Grenzen liegen.
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten
KI sind Programme, die Aufgaben lösen, für die man sonst menschliches Denken braucht.
Maschinelles Lernen: Das Programm lernt Muster aus vielen Beispielen, den Trainingsdaten.
Grenzen: KI kann sich irren, Vorurteile übernehmen und überzeugend falsche Dinge schreiben.
| Klassisches Programm | Maschinelles Lernen |
|---|---|
| Menschen schreiben alle Regeln selbst. | Das Programm findet Regeln selbst in Beispielen. |
| Beispiel: Wenn die Zahl gerade ist, sage „gerade“. | Beispiel: Nach vielen tausend Katzenbildern erkennt es Katzen. |
| Gut, wenn die Regeln klar sind. | Gut, wenn Regeln schwer zu beschreiben sind, etwa bei Bildern oder Sprache. |
Die Beispiele heißen Trainingsdaten. Je mehr gute und vielfältige Beispiele, desto besser wird das Ergebnis. Die KI gibt keine sichere Antwort, sondern eine Wahrscheinlichkeit.
Ein Chatbot wurde mit riesigen Mengen Text trainiert. Er berechnet, welches Wort wahrscheinlich als Nächstes passt, und baut so Satz für Satz eine Antwort. Er versteht die Welt aber nicht wie ein Mensch. Darum kann er Dinge erfinden, die überzeugend klingen, aber falsch sind.
Auf dieser Website sind die KI-Werkzeuge nur für Erwachsene gedacht. Für Kinder gibt es Aufgaben ohne KI.
Wenn die Trainingsdaten einseitig sind, wird es die KI auch. Erkennt eine Gesichtserkennung zum Beispiel vor allem Bilder einer Gruppe, arbeitet sie bei anderen schlechter. Das nennt man Verzerrung oder englisch Bias.
Deepfakes sind mit KI gemachte Bilder, Videos oder Stimmen, die echt wirken. Nach der KI-Verordnung der EU müssen solche Inhalte seit August 2026 als künstlich erzeugt gekennzeichnet werden. Trotzdem gilt: Bei überraschenden Videos erst prüfen, dann teilen.
Quellen: Kennzeichnungspflicht für Deepfakes nach der KI-Verordnung
Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Zahlen ohne Einheit, Wörter in normaler Rechtschreibung.