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Religion / Ethik · Klasse 5 bis 7
Die Weltreligionen im Überblick
Auf der Welt glauben Menschen an sehr Unterschiedliches. Fünf Religionen sind besonders verbreitet oder besonders alt. Man nennt sie Weltreligionen. Hier lernst du die wichtigsten Merkmale kennen.
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten
Auf einen Blick Fünf Weltreligionen: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus.
Ein Gott oder viele? Judentum, Christentum und Islam glauben an einen einzigen Gott. Das nennt man Monotheismus .
Verbreitung: Die meisten Menschen gehören dem Christentum oder dem Islam an. Fast ein Viertel gehört keiner Religion an.
Fünf Religionen auf einen Blick
Religion Woran Gläubige glauben Heilige Schrift Gotteshaus Zeichen Judentum an einen Gott, der mit dem Volk Israel einen Bund geschlossen hat Tora (Teil der hebräischen Bibel) Synagoge Davidstern Christentum an einen Gott und an Jesus Christus als Sohn Gottes Bibel Kirche Kreuz Islam an einen Gott (arabisch Allah) und an Mohammed als letzten Propheten Koran Moschee Halbmond mit Stern Hinduismus an viele Göttinnen und Götter, die viele Hindus als Formen des einen Göttlichen sehen; an Wiedergeburt Veden und weitere Schriften Tempel Om-Zeichen Buddhismus an die Lehre des Buddha und an Wiedergeburt, ohne einen Schöpfergott Lehrreden des Buddha Tempel und Kloster Rad der Lehre
Wie verbreitet sind die Religionen?
Anteil an der Weltbevölkerung 2020 Christentum 28,8 % Islam 25,6 % ohne Religion 24,2 % Hinduismus 14,9 % Buddhismus 4,1 % Judentum 0,2 % Quelle: Pew Research Center, 2025. Gerundete Werte. So viele Menschen gehörten 2020 einer Religion an. Rund 2,3 Milliarden Menschen gehören dem Christentum an, rund 1,9 Milliarden dem Islam. Etwa ein Viertel der Menschen gehört keiner Religion an. Das Judentum ist klein, aber sehr alt. Christentum und Islam haben sich aus ihm heraus oder in Verbindung mit ihm entwickelt.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Judentum, Christentum und Islam nennt man abrahamitische Religionen . Alle drei sehen Abraham als wichtigen Stammvater. Hinduismus und Buddhismus stammen aus Indien. Beide kennen die Vorstellung der Wiedergeburt : Nach dem Tod beginnt ein neues Leben. In vielen Religionen gibt es Regeln für das Zusammenleben, zum Beispiel nicht zu töten und nicht zu stehlen. Viele Religionen haben feste Gebetszeiten, Feste und einen besonderen Wochentag. So sprichst du sachlich über Religionen Schreibe „Christen glauben, dass …“ oder „Im Islam gilt …“. So beschreibst du, was Gläubige denken, ohne selbst zu bewerten.
Typische Fehler „Allah ist ein anderer Gott.“ Allah ist das arabische Wort für Gott. Auch arabischsprachige Christen sagen Allah.Buddhismus als Glauben an einen Schöpfergott beschreiben: Im Buddhismus gibt es keinen Schöpfergott.Synagoge und Moschee verwechseln: In der Synagoge beten Jüdinnen und Juden, in der Moschee Musliminnen und Muslime.Bewerten statt beschreiben: Im Unterricht beschreibst du, was Gläubige glauben, und sagst nicht, welche Religion richtig ist.
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Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Wörter in normaler Rechtschreibung.
Für Eltern So können Sie begleiten
Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, welche Gotteshäuser es in Ihrem Ort gibt. Viele laden zu einem Tag der offenen Tür ein.
Achten Sie auf sachliche Sprache: „Muslime glauben …“ statt „Die Muslime sind …“.
Wenn Ihr Kind Fragen zu Ihrem eigenen Glauben stellt, dürfen Sie davon erzählen und deutlich machen, dass andere anders glauben.