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Religion / Ethik · Klasse 5 bis 7
Judentum, Christentum und Islam
Judentum, Christentum und Islam haben viel gemeinsam. Alle drei glauben an einen Gott und berufen sich auf Abraham. Trotzdem gibt es wichtige Unterschiede. Hier vergleichst du die drei Religionen.
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten
Auf einen Blick Judentum: die älteste der drei. Wichtig sind die Tora und der Schabbat.
Christentum: Im Mittelpunkt steht Jesus Christus. Die heilige Schrift ist die Bibel.
Islam: Musliminnen und Muslime folgen dem Koran. Die fünf Säulen beschreiben die wichtigsten Pflichten.
Die drei Religionen im Vergleich
Judentum Synagoge Gotteshaus Tora Schrift Davidstern Zeichen Schabbat (Samstag) Ruhetag Rabbiner Lehrer Christentum Kirche Gotteshaus Bibel Schrift Kreuz Zeichen Sonntag Ruhetag Jesus Christus Person Islam Moschee Gotteshaus Koran Schrift Halbmond Zeichen Freitag Gemeinschaftsgebet Mohammed Prophet Alle drei sehen Abraham als wichtigen Stammvater. Judentum, Christentum und Islam im Vergleich.
Judentum
Jüdinnen und Juden glauben an einen Gott, der mit dem Volk Israel einen Bund geschlossen hat. Die Tora sind die fünf Bücher Mose. Sie wird in der Synagoge aus einer Schriftrolle vorgelesen. Der Schabbat ist der Ruhetag. Er beginnt am Freitagabend und endet am Samstagabend. Ein Rabbiner oder eine Rabbinerin ist Lehrerin oder Lehrer der Gemeinde. Wichtige Personen sind Abraham und Mose. Mose empfing nach der Überlieferung die Zehn Gebote .
Christentum
Christinnen und Christen glauben, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, für die Menschen starb und von den Toten auferstand. Die Bibel besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament. Das Alte Testament enthält auch die Schriften der hebräischen Bibel. Der Sonntag erinnert an die Auferstehung. Viele gehen dann in den Gottesdienst. Es gibt verschiedene Kirchen, zum Beispiel die katholische, die evangelische und die orthodoxe. Auch für Christen sind die Zehn Gebote wichtig.
Islam
Musliminnen und Muslime glauben an einen Gott (arabisch Allah). Mohammed ist für sie der letzte Prophet. Der Koran ist auf Arabisch geschrieben. Nach islamischem Glauben enthält er Gottes Wort. Am Freitag findet mittags das gemeinsame Gebet in der Moschee statt. Ein Imam leitet das Gebet. Säule Bedeutung Glaubensbekenntnis bezeugen, dass es nur einen Gott gibt und Mohammed sein Prophet ist Gebet fünfmal am Tag beten Almosen einen Teil des Besitzes an Bedürftige geben Fasten im Monat Ramadan von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang nichts essen und trinken Pilgerfahrt einmal im Leben nach Mekka reisen, wenn man es kann
Quellen: LehrplanPLUS Bayern, Ethik Realschule 6
Typische Fehler Die Tora mit dem Koran verwechseln: Die Tora gehört zum Judentum, der Koran zum Islam.„Der Schabbat ist am Sonntag.“ Er dauert von Freitagabend bis Samstagabend.„Mohammed wird im Islam als Gott verehrt.“ Mohammed ist für Muslime ein Prophet, also ein Mensch.„Alle Christen gehören zur gleichen Kirche.“ Es gibt verschiedene Kirchen, zum Beispiel katholisch, evangelisch und orthodox.
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