Schon die alten Römer haben Nachrichten verschlüsselt. Heute schützt Verschlüsselung jede Nachricht und jeden Einkauf im Netz. Hier lernst du, wie das funktioniert und wie du deine Konten schützt.
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten
Verschlüsseln: Aus dem Klartext wird mit einem Schlüssel ein Geheimtext.
Asymmetrisch: Ein öffentlicher Schlüssel zum Verschließen, ein privater zum Öffnen.
Passwörter: lang, für jedes Konto ein eigenes, dazu eine zweite Bestätigung.
Julius Caesar soll Buchstaben um drei Stellen verschoben haben. Die Zahl der Stellen ist der Schlüssel. Wer den Schlüssel kennt, schiebt zurück und kann lesen.
Das Verfahren ist leicht zu knacken. Es gibt nur 25 sinnvolle Schlüssel, die man alle ausprobieren kann. Außerdem verrät die Häufigkeitsanalyse viel: Im Deutschen ist E der häufigste Buchstabe.
| Verfahren | So funktioniert es | Problem oder Vorteil |
|---|---|---|
| Symmetrisch | Beide haben denselben geheimen Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln. | Der Schlüssel muss vorher sicher ausgetauscht werden. |
| Asymmetrisch | Jede Person hat zwei Schlüssel: einen öffentlichen und einen privaten. Mit dem öffentlichen wird verschlossen, nur der private öffnet. | Der öffentliche Schlüssel darf jeder kennen. |
Ein Vergleich: Der öffentliche Schlüssel ist wie ein Briefkasten. Jeder kann etwas einwerfen. Nur wer den Briefkastenschlüssel hat, kann es herausnehmen.
Im Browser zeigt https mit einem Schloss, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Viele Messenger nutzen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Nur Absender und Empfänger können die Nachricht lesen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagt: Je länger, desto besser.
Aus einem Satz wird ein Passwort: „Mein Hund Bello frisst jeden Morgen 2 Würstchen!“ wird zu „MHBfjM2W!“. Noch sicherer ist eine lange Wortfolge wie „Tomate-Fahrrad-Wolke-Gitarre“.
Quellen: BSI: Sichere Passwörter erstellen
Beim Phishing versuchen Betrüger, mit gefälschten Nachrichten an Passwörter zu kommen. Typisch sind Zeitdruck („Ihr Konto wird gesperrt!“), Rechtschreibfehler und Links zu Seiten mit leicht veränderter Adresse. Gib dein Passwort nie über einen Link aus einer Nachricht ein.
Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Zahlen ohne Einheit, Wörter in normaler Rechtschreibung.