Diktat üben

Ein Übungsdiktat zur passenden Rechtschreibregel. Das Handy liest es langsam vor, Ihr Kind schreibt mit – danach mit dem Text vergleichen.

Länge

Diktat üben zu Hause, auch ohne Vorleser

Für ein Übungsdiktat braucht man normalerweise jemanden, der langsam und deutlich vorliest. In der Werkstatt übernimmt das das Handy. Der Diktattext passt zur Klasse und zu einer Rechtschreibregel, etwa zu doppelten Mitlauten, zu ie, ß und ss, zu das und dass oder zur Groß- und Kleinschreibung. Dazu gibt es die Regel in kindgerechten Worten, einen Merksatz, Übungswörter und einen Lückentext.

Warum funktioniert das? Hintergrund und Forschung

Warum Rechtschreibung regelmäßige Übung braucht

Im IQB-Bildungstrend 2021 verfehlten je nach Bereich zwischen 18 und 30 Prozent der Viertklässler die Mindeststandards in Lesen, Zuhören und Rechtschreibung. Rechtschreibsicherheit entsteht vor allem durch Übung in kleinen, regelmäßigen Portionen und durch das bewusste Anwenden von Regeln. Ein kurzes Diktat zwei- bis dreimal pro Woche bringt mehr als eine lange Sitzung vor der Arbeit.

So läuft ein Übungsdiktat ab

Zuerst liest das Kind die Regel und die Übungswörter. Dann wird der Text Satz für Satz vorgelesen, langsam und mit Pausen. Danach vergleicht das Kind mit dem Originaltext und schreibt falsche Wörter noch einmal richtig. Der Lückentext eignet sich als Einstieg oder für Kinder, denen ein ganzes Diktat noch schwerfällt. Die Lücken sind immer gleich lang, damit ihre Länge die Lösung nicht verrät.

Vorlesen direkt auf dem Gerät

Die Vorlesefunktion nutzt nur Stimmen, die direkt auf dem Handy oder Computer laufen. Der Text wird dafür nicht an einen Server geschickt.

Quellen: IQB-Bildungstrend 2021 (Bericht bei News4teachers)