Deutsch · Klasse 7–9

Indirekte Rede und Konjunktiv I

Mit der indirekten Rede gibt man wieder, was jemand gesagt hat, ohne es wörtlich zu zitieren. Dafür benutzt man den Konjunktiv I: Er sagt, er sei krank. Ist der Konjunktiv I nicht vom Indikativ zu unterscheiden, nimmt man den Konjunktiv II oder „würde“.

Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten

Zu den Aufgaben
Auf einen Blick

Direkt: Tim sagt: „Ich bin krank.“ Indirekt: Tim sagt, er sei krank.

Konjunktiv I: Stamm + Endung: er komme, er habe, er sei.

Ersatz: sie haben (gleich wie Indikativ) → sie hätten.

Konjunktiv I bilden

Personseinhabenkommen
ichseihabe → hättekomme → käme
dusei(e)sthabestkommest
er/sie/esseihabekomme
wirseienhaben → hättenkommen → kämen
ihrseiethabetkommet
sieseienhaben → hättenkommen → kämen

Wo der Konjunktiv I gleich aussieht wie die normale Form, nimmt man den Konjunktiv II (hätte, käme) oder „würde“ + Grundform.

Was sich sonst ändert

Wozu?

Die indirekte Rede zeigt: Das hat jemand anderes gesagt – ich gebe es nur wieder. Deshalb steht sie oft in Zeitungsberichten, Inhaltsangaben und Protokollen.

Typische Fehler

Jetzt üben: 20 Aufgaben mit Sofort-Kontrolle

Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Achte auf die Rechtschreibung.

Für Eltern

So helfen Sie bei der indirekten Rede

Weiter lernen