Referat & Plakat

Eine Vorlage, mit der Ihr Kind selbst weiterarbeitet: Gliederung mit Zeitplan, Stichpunkt-Karten, Plakat-Skizze und Tipps fürs Vortragen.

Was wird gebraucht?
Vortragsdauer

Referat, GFS oder Plakat gut vorbereiten

Ein Referat ist für viele Kinder die erste große Aufgabe, die sie selbst planen müssen. An vielen Schulen in Baden-Württemberg heißt sie GFS, also Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen, und zählt oft so viel wie eine Klassenarbeit. Die Werkstatt liefert keinen fertigen Vortrag, sondern eine Vorlage, mit der das Kind selbst weiterarbeitet. Dazu gehören eine Gliederung mit Zeitplan, Leitfragen für die Recherche, Stichpunkt-Karteikarten, eine Skizze für das Plakat und Tipps für den Vortrag.

Warum funktioniert das? Hintergrund und Forschung

Warum es keine fertigen Texte gibt

Ein Referat soll zeigen, was ein Kind selbst verstanden hat, und Lehrkräfte merken schnell, wenn ein Vortrag nicht in eigenen Worten gehalten wird. Die Vorlage hilft beim Strukturieren und lässt den Inhalt beim Kind. So lernt es nebenbei, wie man Informationen sucht, ordnet und vorträgt.

So gelingt der Vortrag

Ein guter Vortrag beginnt mit einem Einstieg, der neugierig macht, etwa mit einer Frage oder einem Bild. Stichpunkte auf Karteikarten sind besser als ein ausformulierter Text, weil das Kind dann frei spricht und Blickkontakt halten kann. Zwei- bis dreimal laut üben, am besten vor der Familie und mit Stoppuhr, nimmt viel Lampenfieber.

Das Plakat

Ein Plakat sollte auch aus einigen Metern Entfernung lesbar sein. Eine große Überschrift, wenige Stichpunkte, Bilder oder Skizzen und eine klare Aufteilung sind wichtiger als viel Text. Die Plakat-Skizze der Werkstatt schlägt eine Aufteilung vor, die das Kind mit eigenen Bildern füllt.