Ein Thema, ein Weg: vom Verstehen über das Üben bis zur Generalprobe und zum gezielten Nachlernen. Sie erstellen das Material, Ihr Kind geht den Weg und schätzt sich selbst ein.
Hier siehst du, wie weit du schon bist und was als Nächstes dran ist.
Vor einer Klassenarbeit fragen sich viele Kinder zuerst, womit sie überhaupt anfangen sollen. Die Lernreise nimmt diese Frage ab. Zu einem Thema sammelt sie an einem Ort, was schon erledigt ist und was als Nächstes kommt, vom Verstehen über das Üben und die Generalprobe bis zum Wiederholen. Ein Countdown zeigt, wie viele Tage noch bis zur Arbeit bleiben.
Nach jeder Übung schätzt das Kind ein, ob es eine Aufgabe alleine kann, einen Tipp braucht oder sie noch üben muss. Aus diesen drei Stufen entsteht ein ehrliches Bild vom eigenen Stand, ganz ohne Noten. Was noch wackelt, wandert auf Wunsch in den Wiederholungsplan und kommt nach einigen Tagen erneut dran.
Wer anderen etwas erklären soll, muss den Stoff selbst ordnen. Bei der Station Rollentausch wird das Kind deshalb zur Lehrkraft und erklärt den Eltern das Thema mit einem kleinen Spickzettel. Fragen der Eltern zeigen schnell, wo noch etwas unklar ist.
Die Lernreise selbst arbeitet ohne KI. Lernzettel, Probearbeit und Alltags-Missionen erstellen Erwachsene, das Kind übt danach mit dem fertigen Material. Alles bleibt auf dem eigenen Gerät gespeichert, für ein Kinderprofil genügt ein Spitzname.
Quellen: Roediger & Karpicke (2006), Test-enhanced learning · Cepeda u. a. (2008), Spacing effects in learning