Vor rund 2.500 Jahren entstanden im antiken Griechenland Dinge, die uns bis heute prägen: die Demokratie, die Olympischen Spiele, das Theater und die Philosophie. Griechenland war kein einheitlicher Staat, sondern bestand aus vielen Stadtstaaten. Die bekanntesten waren Athen und Sparta.
Polis: Stadtstaat mit eigenem Recht und eigener Regierung.
Athen: erste Demokratie – aber nur freie Männer mit Bürgerrecht durften mitbestimmen.
Olympische Spiele: der Überlieferung nach seit 776 v. Chr. in Olympia, zu Ehren des Zeus.
Athen und Sparta
Athen
Sparta
Regierung
Demokratie: Volksversammlung
zwei Könige, Rat der Ältesten
Ziel der Erziehung
Bildung, Redekunst, Sport
Kampf und Gehorsam
Bekannt für
Akropolis, Theater, Philosophie
Krieger, strenge Ordnung
Götter und Glaube
Die Griechen glaubten an viele Götter, die auf dem Berg Olymp wohnten.
Zeus war der Göttervater, Hera seine Frau, Poseidon der Gott des Meeres.
Athene, Göttin der Weisheit, war die Schutzgöttin Athens. Ihr Tempel auf der Akropolis heißt Parthenon.
Was bis heute bleibt
Wörter wie Demokratie („Herrschaft des Volkes“), Theater, Olympiade und Philosophie.
Philosophen wie Sokrates, Platon und Aristoteles.
Alexander der Große eroberte im 4. Jahrhundert v. Chr. ein Reich bis nach Indien und verbreitete die griechische Kultur.
Typische Fehler
Alle durften wählen: Frauen, Sklaven und Fremde hatten in Athen kein Stimmrecht.
Griechenland = ein Staat: Es gab viele unabhängige Stadtstaaten.
Olympische Spiele für alle: Teilnehmen durften nur freie griechische Männer.
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