Nach dem Zweiten Weltkrieg teilten die Siegermächte Deutschland in vier Besatzungszonen. 1949 entstanden zwei deutsche Staaten: die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die Deutsche Demokratische Republik im Osten. 1961 wurde die Berliner Mauer gebaut, 1989 fiel sie, und am 3. Oktober 1990 war Deutschland wiedervereinigt.
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1949: Gründung der BRD (23. Mai) und der DDR (7. Oktober).
13. August 1961: Bau der Berliner Mauer.
9. November 1989: Mauerfall. 3. Oktober 1990: Deutsche Einheit.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1945 | Kriegsende, vier Besatzungszonen (USA, Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion), Berlin in vier Sektoren |
| 1948/49 | Berlin-Blockade: Die Westmächte versorgen West-Berlin über die Luftbrücke („Rosinenbomber“) |
| 1949 | Gründung von BRD (Grundgesetz) und DDR |
| 17. Juni 1953 | Volksaufstand in der DDR, von sowjetischen Panzern niedergeschlagen |
| 13. August 1961 | Bau der Berliner Mauer |
| 1989 | Massenflucht, Montagsdemonstrationen in Leipzig, Mauerfall am 9. November |
| 3. Oktober 1990 | Wiedervereinigung – heute „Tag der Deutschen Einheit“ |
| BRD | DDR | |
|---|---|---|
| Hauptstadt | Bonn | Ost-Berlin |
| Politik | parlamentarische Demokratie | Diktatur der SED |
| Wirtschaft | Soziale Marktwirtschaft | Planwirtschaft |
| Bündnis | NATO | Warschauer Pakt |
| Erster Regierungschef | Konrad Adenauer (Bundeskanzler) | Otto Grotewohl (Ministerpräsident) |
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