Wüsten sind Gebiete, in denen es kaum regnet und daher nur wenige Pflanzen wachsen. Die größte heiße Wüste ist die Sahara. Die meisten heißen Wüsten liegen an den Wendekreisen, wo trockene Luft absinkt. Und nicht jede Wüste besteht aus Sand: Viel häufiger sind Fels- und Kieswüsten.
Wendekreiswüsten: Am Äquator steigt feuchte Luft auf und regnet ab. An den Wendekreisen sinkt die nun trockene Luft wieder ab und erwärmt sich – Wolken lösen sich auf.
Küstenwüsten: Kalte Meeresströmungen kühlen die Luft, es bildet sich Nebel, aber kaum Regen – zum Beispiel die Atacama in Chile.
Kalte Wüsten: Auch die Antarktis gilt als Wüste, weil kaum Niederschlag fällt – sie ist sogar die größte Wüste der Erde.
Wüstenformen
Form
Name
Kennzeichen
Sandwüste
Erg
Sanddünen – nur ein kleiner Teil der Sahara
Felswüste
Hamada
nackter Fels, große Steine
Kieswüste
Serir
weite Flächen mit Kies und Geröll
Leben in der Wüste
Tagsüber sehr heiß, nachts oft kalt – die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind groß.
In Oasen gibt es Wasser aus dem Grundwasser oder aus Quellen – dort wachsen zum Beispiel Dattelpalmen.
Das Kamel (Dromedar) kann lange ohne Wasser auskommen und hat breite Füße für den Sand.
Wenn Gebiete am Wüstenrand durch Übernutzung und Dürre zur Wüste werden, spricht man von Desertifikation – etwa in der Sahelzone.
Typische Fehler
Wüste = Sand: Der größte Teil der Sahara ist Fels- und Kieswüste.
Wüste = immer heiß: Nachts kann es sehr kalt werden, und die Antarktis ist eine kalte Wüste.
Oase = Fata Morgana: Oasen gibt es wirklich – eine Fata Morgana ist eine Luftspiegelung.
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Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Achte auf die Rechtschreibung.
Für Eltern
So helfen Sie beim Thema Wüste
Vergleich: Regenwald und Wüste nebeneinander – Temperatur, Regen, Pflanzen.
Versuch: Sand, Kies und Steine in drei Gläser – welche Wüstenform ist das?
Weltkarte: Wüsten suchen und die Wendekreise einzeichnen – was fällt auf?