Atome sind die winzigen Bausteine aller Stoffe. Sie bestehen aus einem sehr kleinen Atomkern mit Protonen und Neutronen und einer Atomhülle, in der sich Elektronen bewegen. Im Schalenmodell sind die Elektronen auf Schalen verteilt – die äußeren bestimmen, wie ein Atom reagiert.
Atome desselben Elements mit unterschiedlicher Neutronenzahl heißen Isotope.
Rutherfords Streuversuch
Ernest Rutherford beschoss um 1910 eine dünne Goldfolie mit Alphateilchen. Fast alle flogen hindurch, nur sehr wenige wurden stark abgelenkt. Sein Schluss: Das Atom ist fast leer, die Masse steckt in einem winzigen, positiv geladenen Kern.
Die Elektronen auf der äußersten Schale heißen Valenzelektronen (Außenelektronen). Bei Hauptgruppenelementen entspricht ihre Zahl der Hauptgruppennummer.
Edelgase haben eine voll besetzte Außenschale und reagieren kaum.
Gibt ein Atom Elektronen ab oder nimmt welche auf, wird es zum Ion: Natrium gibt ein Elektron ab und wird zum positiven Na⁺-Ion.
Typische Fehler
Ordnungszahl = Neutronenzahl: Die Ordnungszahl ist die Zahl der Protonen.
Elektronen im Kern: Elektronen sind in der Hülle.
Abgabe von Elektronen macht negativ: Wer negative Teilchen abgibt, wird positiv.
Jetzt üben: 20 Aufgaben mit Sofort-Kontrolle
Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Achte auf die Rechtschreibung.
Für Eltern
So helfen Sie beim Atombau
Größenvergleich: Wäre der Kern ein Stecknadelkopf in der Mitte eines Fußballstadions, wären die Elektronen auf den Tribünen.
Schalen zeichnen: Kreise um einen Punkt, Elektronen als Punkte – 2, dann 8.
Periodensystem nutzen: Ordnungszahl ablesen und Protonen, Elektronen bestimmen.