Stoffe können fest, flüssig oder gasförmig sein – das sind die drei Aggregatzustände. Beim Erwärmen und Abkühlen wechseln Stoffe ihren Zustand: Eis schmilzt, Wasser verdampft, Wasserdampf kondensiert. Mit dem Teilchenmodell lässt sich erklären, warum.
Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten
fest: feste Form, festes Volumen. flüssig: passt sich dem Gefäß an, festes Volumen. gasförmig: füllt jeden Raum aus.
Beim Erwärmen: schmelzen, verdampfen, sublimieren. Beim Abkühlen: erstarren, kondensieren, resublimieren.
Wasser: schmilzt bei 0 °C und siedet bei 100 °C (bei normalem Luftdruck).
Für „resublimieren“ steht in manchen Büchern auch „deponieren“. Verdunsten ist der Übergang von flüssig zu gasförmig unterhalb der Siedetemperatur – so trocknet eine Pfütze, ohne zu kochen.
| Zustand | Teilchen |
|---|---|
| fest | dicht gepackt, feste Plätze, schwingen nur auf der Stelle |
| flüssig | dicht beieinander, aber gegeneinander beweglich |
| gasförmig | weit voneinander entfernt, bewegen sich schnell und frei |
Je wärmer ein Stoff ist, desto schneller bewegen sich seine Teilchen. Die Teilchen selbst ändern sich dabei nicht – Eis, Wasser und Wasserdampf bestehen aus denselben Wasserteilchen.
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