Chemie · Klasse 7 und 8

Die Aggregatzustände

Stoffe können fest, flüssig oder gasförmig sein – das sind die drei Aggregatzustände. Beim Erwärmen und Abkühlen wechseln Stoffe ihren Zustand: Eis schmilzt, Wasser verdampft, Wasserdampf kondensiert. Mit dem Teilchenmodell lässt sich erklären, warum.

Stand: Oktober 2026 · Verantwortlich: Daniel Ott · So entstehen diese Seiten

Zu den Aufgaben
Auf einen Blick

fest: feste Form, festes Volumen. flüssig: passt sich dem Gefäß an, festes Volumen. gasförmig: füllt jeden Raum aus.

Beim Erwärmen: schmelzen, verdampfen, sublimieren. Beim Abkühlen: erstarren, kondensieren, resublimieren.

Wasser: schmilzt bei 0 °C und siedet bei 100 °C (bei normalem Luftdruck).

Die Übergänge

festflüssiggasförmigschmelzenerstarrenverdampfenkondensierensublimierenresublimieren
Die drei Aggregatzustände und ihre Übergänge: grün beim Erwärmen, rot beim Abkühlen

Für „resublimieren“ steht in manchen Büchern auch „deponieren“. Verdunsten ist der Übergang von flüssig zu gasförmig unterhalb der Siedetemperatur – so trocknet eine Pfütze, ohne zu kochen.

Das Teilchenmodell

ZustandTeilchen
festdicht gepackt, feste Plätze, schwingen nur auf der Stelle
flüssigdicht beieinander, aber gegeneinander beweglich
gasförmigweit voneinander entfernt, bewegen sich schnell und frei

Je wärmer ein Stoff ist, desto schneller bewegen sich seine Teilchen. Die Teilchen selbst ändern sich dabei nicht – Eis, Wasser und Wasserdampf bestehen aus denselben Wasserteilchen.

Typische Fehler

Jetzt üben: 23 Aufgaben mit Sofort-Kontrolle

Antwort eintippen oder antippen, dann „Prüfen“. Erst ein Hinweis, die Lösung erst nach einem eigenen Versuch. Achte auf die Rechtschreibung.

Für Eltern

So helfen Sie bei den Aggregatzuständen

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