Nachlernen, was noch nicht sitzt

Den bearbeiteten Lernzettel oder die Probearbeit fotografieren. Claude prüft die Antworten, zeigt, was schon klappt und wo es hakt, und macht daraus einen neuen Lernzettel genau zu diesen Lücken.

Bearbeitete Blätter fotografieren Jede Seite einzeln, gerade von oben und gut lesbar. Gerne auch das Lösungsblatt mitfotografieren. Bitte Namen auf dem Blatt vorher abdecken.
Oder Aufgaben und Antworten abtippen

Aus Fehlern lernen und gezielt nachlernen

Wer einen Lernzettel oder eine Probearbeit bearbeitet hat, weiß danach oft nur ungefähr, wo es noch hakt. Beim Nachlernen fotografieren Sie die bearbeiteten Blätter, und die Werkstatt prüft jede Antwort. Sie zeigt, welche Aufgaben richtig, teilweise richtig oder noch falsch sind, fasst zusammen, was schon sitzt, und bündelt die Fehler zu wenigen klaren Lücken. Mit einem Klick entsteht daraus ein neuer Lernzettel oder eine neue Probearbeit, die sich genau auf diese Lücken konzentriert.

Warum funktioniert das? Hintergrund und Forschung

Warum der zweite Durchgang so viel bringt

Abfragen und anschließendes Feedback gehören zu den wirksamsten Lernstrategien überhaupt. Die Forschung zum Testeffekt zeigt, dass Stoff, den man aktiv abrufen musste, länger im Gedächtnis bleibt. Am meisten bringt das, wenn danach gezielt an den Fehlern weitergearbeitet wird, statt alles noch einmal von vorn zu lernen. Genau diesen Schritt nimmt das Nachlernen ab.

Fehler verstehen statt nur zählen

Nicht jeder Fehler ist eine Lücke. Ein Flüchtigkeitsfehler braucht keinen neuen Lernzettel, eine verwechselte Regel schon. Die Auswertung beschreibt deshalb, woran man eine Lücke erkennt, und gibt zu jeder einen konkreten Tipp. Fehlerhafte Aufgaben lassen sich außerdem mit der richtigen Lösung in den Wiederholungsplan übernehmen.

So gelingen die Fotos

Fotografieren Sie jede Seite einzeln, gerade von oben und bei gutem Licht. Ein abfotografiertes Lösungsblatt hilft bei der Prüfung. Namen auf dem Blatt bitte vorher abdecken. Bei schwer lesbarer Handschrift kann sich die KI irren, deshalb lohnt ein kurzer Blick auf die Einzelauswertung.

Quellen: Roediger & Karpicke (2006), Test-enhanced learning